15 Jahre Bailaho: Eine Erfolgsgeschichte im Wandel der digitalen Welt

15 Jahre Bailaho: Eine Erfolgsgeschichte im Wandel der digitalen Welt

15 Jahre Bailaho: Eine Erfolgsgeschichte im Wandel der digitalen Welt

Bailaho wird 15 Jahre alt. Ein Jubiläum, das Anlass bietet, auf eineinhalb Jahrzehnte voller digitaler Veränderungen zurückzublicken: auf neue Technologien, ein verändertes Suchverhalten von Unternehmen und auf die Entwicklung einer B2B-Firmensuchmaschine, die bereits bei ihrer Gründung einen eigenen Weg einschlug. Von Anfang an Bailaho auch mit Bailaho.ch für die Schweiz für eidgenössische Firmen online.

Als Bailaho im Jahr 2011 startete, sah die digitale Welt noch deutlich anders aus. Das gilt für die Schweiz ebenso wie für Deutschland und Österreich. Das Internet war zwar längst im Alltag angekommen, doch Smartphones, Tablets, soziale Netzwerke, Cloud-Lösungen und vernetzte Geräte spielten noch längst nicht die selbstverständliche Rolle, die sie heute einnehmen. Viele Unternehmen betrachteten ihre Website vor allem als digitale Visitenkarte. Online-Recherchen fanden überwiegend am Desktop-PC oder Laptop statt.

Gleichzeitig begann sich auch die Geschäftswelt grundlegend zu verändern. Internationale Geschäftsbeziehungen nahmen zu, digitale Prozesse gewannen an Bedeutung und das Internet entwickelte sich immer stärker von einem reinen Informationsmedium zu einem Werkzeug für Marketing, Vertrieb, Einkauf und Geschäftsanbahnung. Das Web 2.0, das Nutzern erstmals umfangreiche Interaktionen ermöglichte, war noch relativ jung. Industrie 4.0 existierte bereits als Begriff, befand sich jedoch erst am Anfang seiner Entwicklung. In genau dieser Phase entstand Bailaho mit seinen drei Portalen bailaho.ch für die Schweiz, bailaho.at für Österreich und bailaho.de für Deutschland.

Eine B2B-Suchmaschine mit einem anderen Konzept

Die Gründer von Bailaho verfügten bereits damals über langjährige Branchenerfahrung. Rund zehn Jahre Erfahrung in Entwicklung, Betrieb, Vertrieb und Marketing von Verzeichnismedien und B2B-Portalen trafen auf etwa 15 Jahre Know-how in Webdesign und Programmierung.

Die digitale Vorgeschichte begann bereits 1998. Websites entstanden damals von den Teammitgliedern hinter Bailaho beispielsweise mit Tripod von Lycos, Microsoft FrontPage oder Dreamweaver. Flash-Websites galten zeitweise als besonders anspruchsvoll und gehörten zur technischen Königsklasse des Webdesigns – Technologien, die heute weitgehend der Vergangenheit angehören und durch die Suchmaschinentechnologien beim Auslesen, Browservielfalt aber auch unterschiedliche Displaygrößen quasi über Nacht verschwanden.

Bailaho war deshalb von Beginn an kein unerfahrenes Internet-Startup. Hinter der Plattform stand das Wissen über einen Markt, der sich bereits mitten in einem tiefgreifenden Strukturwandel befand. Bevor Bailaho sich als Firma in Deutschland gründete gab es bereits ab 2005 im EU-Ausland eine Non-Profit-Gesellschaft, die nur deshalb bestand, um den Markennamen zu schützen und die Entwicklung von Bailaho zu organisieren und zu strukturieren.

Die zentrale Idee war klar: Unternehmen sollten online leichter gefunden werden können. Gleichzeitig sollten Firmen passende Anbieter, Lieferanten und Dienstleister einfacher recherchieren können. Unternehmen sollten zudem die Möglichkeit erhalten, sich umfassend im Internet zu präsentieren. Damit ging Bailaho bereits früh über die Funktion eines gewöhnlichen Firmenverzeichnisses hinaus. Besonders in der Schweiz kam dies gut bei Firmenkunden an.

Mehr als ein klassischer Firmeneintrag

Viele Branchenverzeichnisse beschränkten ihre Einträge damals auf grundlegende Informationen wie Logo, Anschrift, Telefon- und Faxnummer, E-Mail-Adresse sowie einen kurzen Beschreibungstext innerhalb der Suchergebnisse. Bailaho ergänzte diesen klassischen Suchergebniseintrag von Anfang an um ein ausführliches Firmenprofil. Dieses funktionierte gleichzeitig wie eine eigenständige Landingpage beziehungsweise Mini-Website und konnte direkt über Suchmaschinen wie Google, Bing und Yahoo erreicht werden.

Unternehmen konnten dort ihre Produkte und Leistungen ausführlich vorstellen, Texte formatieren sowie Bilder und Videos einbinden. Gleichzeitig waren die Profile suchmaschinenfreundlich aufgebaut und verfügten unter anderem über Meta-Title, Meta-Description und Friendly URLs.

Damit wurde aus einem einfachen Eintrag im Firmenverzeichnis eine zusätzliche digitale Unternehmenspräsenz. Was heute selbstverständlich erscheinen mag, war 2011 in dieser Kombination aus strukturierter B2B-Suche und individueller Unternehmens-Landingpage keineswegs Standard.

Zusätzlich zur Online-Suche bot Bailaho eine telefonische Auskunft an. Über kostenlose 0800-Freecall-Nummern konnten Nutzer auch in der Schweiz passende Unternehmen suchen lassen. Ein Operator nahm die Suchanfrage entgegen, nannte geeignete Unternehmen und konnte auf Wunsch sogar eine Anfrage direkt weiterleiten. Gerade 2011 war dieser Service relevant, da Telefon-Flatrates noch nicht überall selbstverständlich waren und hohe Telefonkosten keine Seltenheit darstellten. Die Idee der Business-Auskunft besteht bis heute weiter – inzwischen technisch modernisiert und unterstützt durch künstliche Intelligenz durch KI-/AI-Operator.

Auch das „Suchen per E-Mail“ gehörte bereits zum Angebot. Nutzer konnten ihre Anfrage an Bailaho senden, woraufhin diese an geeignete Unternehmen weitergeleitet wurde. Dieses Prinzip besteht weiterhin, heute allerdings mit Unterstützung künstlicher Intelligenz.

Funktionen, die ihrer Zeit voraus waren

Schon früh integrierte Bailaho Funktionen, die bei damaligen Firmenverzeichnissen keineswegs selbstverständlich waren. Dazu gehörte beispielsweise eine Bookmark-&-Share-Funktion, mit der Unternehmensprofile auf verschiedenen Plattformen und Diensten geteilt beziehungsweise gespeichert werden konnten.

Auch die zunehmende Bedeutung mobiler Internetnutzung wurde früh erkannt. Unter bailaho.mobi existierte eine speziell für damalige Mobiltelefone optimierte Version der Plattform. Das war insbesondere deshalb sinnvoll, weil mobile Internetverbindungen wesentlich langsamer und kostspieliger waren als heute.

Noch bevor Responsive Webdesign zum allgemeinen Standard wurde, entwickelte sich Bailaho entsprechend weiter. Bereits 2014 war die Plattform vollständig responsiv und konnte auf unterschiedlichen Geräten und Bildschirmgrößen optimal dargestellt werden.

2014: Der nächste Entwicklungsschritt

Mit der zweiten Version von Bailaho wurde die Plattform konsequent an die neue Gerätewelt angepasst. Neben Desktop-PCs und Laptops spielten Tablets, Smartphones, Notebooks und weitere internetfähige Geräte eine immer größere Rolle. Websites mussten nun auf verschiedensten Displaygrößen sowohl im Hoch- als auch im Querformat funktionieren.

Parallel dazu wurden die Firmenprofile erweitert. Inhalte ließen sich modular über Widgets darstellen. Eine integrierte Kartenfunktion ermöglichte zusätzlich die regionale Recherche sowie die Suche nach Unternehmen innerhalb eines bestimmten Umkreises.

Damit entwickelte sich Bailaho Schritt für Schritt von einer klassischen Firmensuche zu einem umfassenderen digitalen Recherchewerkzeug für den B2B-Markt.

Wie die digitale Beschaffung den B2B-Markt veränderte

Auch das Einkaufs- und Rechercheverhalten von Unternehmen wandelte sich. Produkte und Dienstleistungen wurden zunehmend online gesucht, während Suchmaschinen, Plattformen und digitale Verzeichnisse bei der Lieferantensuche an Bedeutung gewannen.

Der gesamte Prozess von der ersten Recherche über die Kontaktaufnahme bis hin zum Angebot wurde schneller. Dadurch veränderte sich auch die entscheidende Frage für Unternehmen.

Es ging nicht länger ausschließlich darum: „Wie findet uns jemand, der unseren Firmennamen bereits kennt?“

Immer wichtiger wurde vielmehr: „Wie werden wir von jemandem gefunden, der unsere Leistung benötigt, unser Unternehmen aber noch nicht kennt?“

Digitale Sichtbarkeit entwickelte sich damit zunehmend zu einem zentralen Bestandteil erfolgreicher Geschäftsanbahnung.

Google, Smartphones und der Wandel der Verzeichnisbranche

Ab Mitte der 2010er-Jahre verlagerte sich das Internet immer stärker vom stationären Rechner auf mobile Endgeräte. Smartphones wurden zum Massenprodukt und das Internet war nicht länger etwas, das nur bewusst am Schreibtisch genutzt wurde – es war jederzeit verfügbar.

Parallel dazu entwickelte sich Google für Unternehmen zum zentralen Zugangspunkt für digitale Auffindbarkeit. Suchmaschinenoptimierung wurde von einem Spezialgebiet zu einer strategisch wichtigen Marketingdisziplin und etablierte sich als eigener Bereich innerhalb des Marketings.

Auch die Branche der Verzeichnismedien veränderte sich erheblich. Neue Plattformen kamen auf den Markt, andere verschwanden. Traditionsreiche Verzeichnisse wechselten ihre Betreiber oder verloren ihre ursprüngliche Positionierung.

Bailaho blieb seiner Grundidee treu: Ein Firmenverzeichnis sollte nicht lediglich Ergebnisse für Google produzieren, sondern selbst einen konkreten Mehrwert als eigenständige B2B-Plattform bieten.

Pandemie und Lieferketten: Digitale Suche wird unverzichtbar

Mit der COVID-19-Pandemie im Jahr 2020 erlebte die Geschäftswelt einen weiteren tiefgreifenden Wandel. Messen, Geschäftsreisen und persönliche Treffen waren plötzlich stark eingeschränkt. Unternehmen mussten Vertrieb, Kommunikation und Zusammenarbeit innerhalb kürzester Zeit digitalisieren.

Gleichzeitig machten gestörte Lieferketten und fehlende Vorprodukte deutlich, wie wichtig alternative Lieferanten und Bezugsquellen sein können.

Für zahlreiche Unternehmen wurde die digitale Suche dadurch endgültig zu einem unverzichtbaren Bestandteil des täglichen Geschäfts.

Auszeichnungen und Engagement in der Branche

Dass Bailaho mit seinem Ansatz früh Aufmerksamkeit erhielt, zeigen verschiedene Auszeichnungen. Dazu zählen unter anderem Best of und der zweite Platz beim Innovationspreis-IT, Best of beim Industriepreis, der Hauptpreis sowie weitere Auszeichnungen beim Mittelstandsprogramm, die Finalteilnahme bei den European Business Awards sowie die Ehrung als „Best B2B-Platform“ bei den German Business Awards.

Auch Verbands- und Branchenarbeit gehört seit Beginn zum Alltag von Bailaho. Als Mitglied im VDAV – Verband Deutscher Auskunfts- und Verzeichnismedien e.V. sowie im Schweizer SADV – Schweizer Adressbuch- und Datenbankverlegerverband engagiert beziehungsweise engagierte sich Bailaho für seriöse Geschäftspraktiken innerhalb der Branche und unterstützte bereits durch seine Mitgliedschaften den Kampf gegen unseriöse Anbieter. Nach entsprechender Prüfung verlieh der SADV Bailaho das Gütesiegel „Garantiert seriöses Verzeichnis“. Gerade in einer Branche, die immer wieder mit fragwürdigen Geschäftsmodellen konfrontiert war und ist, gehört Transparenz zu den wichtigen Bestandteilen der Unternehmensphilosophie.

Ein Preismodell mit klaren Regeln

Auch bei der Preisgestaltung entschied sich Bailaho für einen eigenen Ansatz. Der Grundeintrag inklusive Firmenprofil und Landingpage wurde von Beginn an über eine einmalige Zahlung angeboten – nach dem Prinzip „einmal bezahlt, für immer dabei“. Optionale Werbemaßnahmen mit festgelegter Laufzeit verlängern sich nicht automatisch. Sie enden mit Ablauf der vereinbarten Laufzeit. Kunden schließen somit kein automatisch fortlaufendes Abonnement ab. Es gibt keine automatische Verlängerung und entsprechend auch keine Kündigungsfrist. Dieses Modell gehört bis heute zu den besonderen Merkmalen von Bailaho.

Vom deutschsprachigen Markt zur internationalen Plattform

Bailaho war von Anfang an nicht ausschließlich auf einen einzelnen Markt ausgerichtet. Über Bailaho.de, Bailaho.at und Bailaho.ch wird der deutschsprachige Raum komplett abgedeckt. Mit Bailaho.com werden Unternehmen darüber hinaus international und multilingual in 50 Sprachen und mehr als 180 Ländern präsentiert. Damit kann die Plattform Unternehmen beim Erschließen neuer Zielgruppen und Märkte unterstützen – insbesondere dann, wenn Wachstumsmöglichkeiten im Heimatmarkt begrenzt sind. Auch künstliche Intelligenz ist mittlerweile in zahlreichen Unternehmensbereichen integriert. Neben klassischer Suchmaschinenoptimierung wird inzwischen auch Generative AI Optimization (GAIO) eingesetzt, also die Optimierung für generative künstliche Intelligenz.

Trotz aller technologischen Entwicklungen bleibt die Grundidee seit 2011 dieselbe: Unternehmen zusammenbringen. Im Grunde wie bei einer Dating-Plattform – nur für die Geschäftswelt. Damit es auch im B2B-Bereich heißt: „It's a Match!“ wenn sich zwei finden, die sich gesucht haben. In diesem Fall Einkäufer und Anbieter.

Zweite Marke SEObest als konsequente Weiterentwicklung

2018 wurde das Angebot mit der Marke SEObest erweitert. Aus den Anforderungen der Bailaho-Kunden entstand zunehmend Nachfrage nach professionellen Websites, suchmaschinenoptimierten Landingpages und SEO-Leistungen. Daraus entwickelte sich schließlich ein eigenständiger Geschäftsbereich. SEObest unterstützt insbesondere Unternehmen aus der Industrie und Industrieperipherie bei Webdesign, Website-Erstellung, SEO und mittlerweile ebenfalls bei Generative AI Optimization (GAIO). 

Dabei steht nicht ausschließlich die visuelle Gestaltung einer Website im Mittelpunkt. Eine professionelle Internetpräsenz muss technisch zeitgemäß, responsiv, suchmaschinenfreundlich und rechtlich sauber aufgebaut sein. Gleichzeitig soll sie relevante Zielgruppen erreichen, qualifizierte Anfragen generieren und für eine professionelle Außendarstellung sorgen.

Mittlerweile werden bis zu 200 Websites jährlich betreut, optimiert oder vollständig neu erstellt. Auch internationale Projekte gehören zum Tagesgeschäft – unter anderem in Englisch, Französisch, Niederländisch, Italienisch und Spanisch, in skandinavischen Sprachen sowie sogar in Chinesisch, Russisch und Arabisch. Viele Website-Kunden mit Firmensitz in der Schweiz sind darunter.

Der Blick auf die nächsten Jahre

15 Jahre Bailaho stehen vor allem für 15 Jahre kontinuierliche Veränderung: vom Desktop-PC zum Smartphone, von statischen Websites zu interaktiven Plattformen, von klassischen Firmenverzeichnissen zu digitalen B2B-Recherchewerkzeugen und von menschlichen Operatoren zu KI-gestützten Lösungen.

Und diese Entwicklung ist noch lange nicht beendet. Die nächsten Ziele sind klar definiert: weitere Unternehmen für Bailaho gewinnen, den internationalen Vertrieb ausbauen und neue Technologien sinnvoll in die Plattform integrieren. Unabhängig davon, wie sich Technologien und Märkte künftig verändern, bleibt die ursprüngliche Idee bestehen: Bailaho möchte Unternehmen miteinander verbinden. Firmen sollen sich professionell im Internet präsentieren können und mit Bailaho einen zusätzlichen Kanal erhalten, um ihre Sichtbarkeit und Auffindbarkeit zu erhöhen.

It's a Match!

Vielleicht passt deshalb der Vergleich mit einer Dating-Plattform tatsächlich ziemlich gut. Bei Bailaho geht es zwar nicht darum, die große Liebe zu finden – sondern den passenden Geschäftspartner. Oder, zeitgemäß formuliert: It’s a Match! 

Auf die nächsten 15 Jahre, Bailaho!

 

 

Foto: Bailaho; erstellt mit Unterstützung von KI.

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